Klasse Neujahrs-Richtfest bei klasse Wetter.

Voller Stolz und zum Teil auch tief bewegt schaute Dietmar Pfähler, Vorsitzender von Anpfiff ins Leben auf den fertiggestellten Rohbau des neuen Jugendförderzentrums des FC Speyer 09. War es doch noch sein inzwischen verstorbener Freund und Vorgänger im Amt, Anton Nagel, der bei Dietmar Hopp das eigentlich nicht mehr vorgesehene Förderzentrum für den FC durchsetzte.

Doch der Reihe nach. Als wäre es mit dem berühmten Fußball- und Wettergott fest vereinbart konnte FC Pressesprecher Rüdiger Pfeiffer, die zahlreichen Gäste bei strahlendem Sonnenschein vor dem Rohbau im Sportpark begrüßen. Nach einigen Worten zum Programmablauf und wie mit dem unter den Gästen verteilten Schnaps umzugehen ist, wandte sich der 1. Vorsitzende des FC Speyer, Thomas Zander mit einer Rede an die Besucher. Vor allem an alle Gewerke, Ehrenamtlichen Helfern, Vereinsmitgliedern und Matthias Richter, stellvertretender Vorsitzender, der sozusagen die Bauaufsicht übernommen hatte, übermittelte er im Namen der gesamten Vorstandschaft den Dank für die geleistete und reibungslose Arbeit aller beteiligten. Mit einem besonderen Dank richtete sich T. Zander an die Vertreter von Anpfiff ins Leben, Dietmar Pfähler und von der Dietmar Hopp Stiftung, Henrik Westerberg. Alles andere als selbstverständlich sei es gewesen hier in Speyer noch einmal eigentlich nicht vorgesehene Millionen in ein Jugendförderzentrum zu investieren.

Bauunternehmer, Andreas Amberg zelebrierte vom hohen Gerüst wie bei solch Veranstaltungen üblich den traditionellen Richtspruch. In diesem Augenblick wurde allen anwesenden klar, dass nun der bereits erwähnte Schnaps zum Einsatz kommen musste. Mit einem kräftigen Prost wurde nun der Schnaps seiner eigentlichen Verwendung, der Kehle zugeführt und das Glas des Unternehmers (auf das es Glück bringen möge) mit einem ordentlichen Rumms vom Gerüst auf dem Boden zum Zerbersten gebracht.

Henrik Westerberg, Vertreter der Dietmar Hopp Stiftung, berichtete über das Wirken der Stiftung und warum die Entscheidung für Speyer richtig und sinnvoll war. Von Anfang an war man bei der Stiftung von der ausgesprochen guten Jugendarbeit des Vereins überzeugt und der Meinung dies auch weiter  unterstützen zu wollen.

Wie beim FC Speyer bereits gewohnt, traten Speyers Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler und Bürgermeisterin Monika Kabs als eingespieltes Duo auf. In perfekter Arbeitsteilung würdigten Sie das Engagement von Anpfiff ins Leben, der Dietmar Hopp Stiftung und des FC Speyer 09. Beide unterstrichen die soziale Komponente des Förderzentrums für die Sportjugend von Speyer und der Region. Unisono forderten beide, mit den Schmähungen gegen Dietmar Hopp aufzuhören. Zitat Monika Kabs: „Ich habe meine Meinung dazu, sie ist aber nicht zitierfähig.“   Der FC Speyer 09 versteht das Political Correctness einer Politikerin und sagt als Verein: „Hört endlich auf damit, ihr Idioten. Vermutlich ist es doch so, Ihr pöbelt und stänkert in den Stadien und Eure Kinder profitieren (ohne dass Ihr das wisst) von dem vielfältigen sozialen Engagement des Dietmar Hopp. Vielleicht denkt Ihr mal darüber nach…

Architekt des Neubaus, Martin Vorfelder, zeigte sich voll des Lobes für Verein und Stadt. Er begrüßte die schnellen Entscheidungs- und Genehmigungsverfahren. Novum des Baus, das Dach soll eine nachhaltige Grünfläche erhalten. Aufgrund dieser Tatsachen sei er zuversichtlich, dass das Projekt Anfang 2021 endgültig seiner Bestimmung übergeben werden könnte.

Emotionaler Höhepunkt der Redner war aber – und dies war für alle Gäste sichtbar – die Worte des Vorsitzenden von Anpfiff ins Leben, Dietmar Pfähler. Wie bereits am Anfang erwähnt, schilderte D. Pfähler aus dem Bauch heraus seine Empfindungen zum Bau und dessen Entwicklung. Die Zielsetzungen sind klar und auf der Homepage von Anpfiff ins Leben und den Seiten der Homepage des FC Speyer 09 nachzulesen. Bleibt noch der offizielle Name des Zentrums zu finden, wie wäre es mit „Anton Nagel, Jugendförderzentrum des FC Speyer 09“?

Den Ausklang des für den Verein historischen Event fand durch eine kleine Darbietung der jüngsten FC-Kicker statt. Auf den Kunstrasen zeigten sie was sie in einem Workshop im vergangenen Jahr beim Zirkus Bellissima gelernt haben.

Anschließend, ging es für die Gäste zum Aufwärmen, Weißwurstessen, Fotoshows zum Neubau und guten Gesprächen in das Sportpark-Restaurant.